Monitoring

Am 8. Juni 2012 by Online Marketing

Die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet Douglas Adams in seinem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ mit 42. OTTO heute beim Social Media Breakfast im Hamburger East auf die Frage nach dem Sinn und Zweck eines guten Monitorings mit 49,95.

Vor drei Jahren gab es bei OTTO ein Onlineangebot für ein MacBook zu 49,95 Euro, was dank Twitter und Facebook zu 6000 Bestellungen in wenigen Stunden führte. OTTO benötigte damals für die Bearbeitung durch unterschiedlichste Unternehmensbereiche, wie Einkauf, Service und PR zwei Wochen zur vollständigen Aufklärung des Sachverhalts und Glätten der Wogen, die diese Case im Netz schlug.

Grund genug für OTTO sich mit den Möglichkeiten des Monitorings zu beschäftigen. Die Präsentation vor dem Vorstand dauerte nur eine Viertelstunde, dann stand die Entscheidung inkl. eines Budgets für die Initiierung eines professionellen Monitorings fest.

Der Start erfolgte erst einmal mit der Auswahl der geeigenten Tools, der Prozesseinrichtung im Unternehmen und Operationalisierung dieser Prozesse. Ein Vorgang, der bei OTTO ein Jahr dauerte.

Seit zwei Jahren nutzt OTTO nun Monitoring für die unterschiedlichsten Suchergebnisse im Netz. So werden 40.000 Quellen stetig untersucht. Die Abfragen lauten nach den Quellen, nach Meinungsführern, nach Topics oder Trends und nach Senitments. Ein Automatismus sei weitestgehend möglich, der Aufwand der „händischen“ Pflege und Auswertung des Quellmaterials aber gerade in der Anfangsphase enorm, so die Referenten von OTTO. Ausserdem müsse das Monitoring-Tool zusammen mit dem Anbieter nachgebessert und weiterentwickelt werden. Auch der Einsatz von Tools anderer Anbietern könne zur Nachbesserung herangezogen werden.

Eine Nachfrage aus dem Publikum, ob dieses Monitoring auch von externen Dienstleistern übernommen werden könne, verneinte der Verantwortlich bei OTTO für die Anfangsphase. Zu einem späteren Zeitpunkt sei dies aber denkbar. OTTO ginge aber sehr analytisch im Umgang mit Monitoring um, was sich als eine große Herausforderung für potentielle Dienstleister herausstellen könne.

Was bringt nun Monitoring? Was hat es OTTO gebracht? Nun, wieder im Online-Shop gab es vor kurzem „Hödchen zum Binden“. Mir als männlichen Autor zuckt ein Schmerz durch den Körper. Durch das Monitoring-Tool wurde dieser Schreibfehler aber innerhalb von zwei Stunden erkannt und korrigiert. Nun gibt es auch wieder Bikini-Höschen zum Binden bei OTTO.

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